Ab Februar 2026 wollen wir neue Wege gehen.
Unterricht in Wald und Wiese gehört für unsere Zweitklässler für ein Jahr lang zum festen Stundenplan. Lehrerin Kristina Stein-Matthies hat bei dem Umweltpädagogen Johannes Plotzki (www. landschaftsabenteuer.de) im Jahr 2024 eine Fortbildung besucht und das Konzept der Draußenschule auf unsere Schule übertragen.
Mit der Einführung der „Draußenschule“ wird der Unterricht regelmäßig einmal in der Woche für 90 Minuten ins Freie verlegt. Begleitet werden die Klassen dabei durch den Waldpädagogen Ingo Leniz Squelle und der Klassenlehrkraft. Ziel des Projektes ist es, den Kindern ein naturnahes Lernen zu ermöglichen und ihre sozialen sowie praktischen Kompetenzen zu stärken. Ob im nahegelegenen Wald, auf Wiesen oder im Dorf selbst – die Schülerinnen und Schüler erleben Unterricht fernab klassischer Klassenräume. Fächer wie Sachunterricht, Deutsch oder Mathe werden dabei in die Natur integriert. Durch das regelmäßige Draußensein erkennen unser Kinder ökologische Zusammenhänge und erlangen Kenntnisse über die biologische Vielfalt am realen Ort. Es soll mit dem Projekt aber nicht nur neues Wissen vermittelt werden, denn im Sinne von BNE sollen die Kinder die Möglichkeit haben Fähigkeiten zu entwickeln, die umweltbewusste und nachhaltige Handlungen möglich machen. Das Erlebte halten die Kinder in einem Waldtagebuch fest, das fester Bestandteil des Konzeptes ist.
Finanziell wird das Projekt durch die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung, die Hoth-Stiftung sowie der Edmund Siemers – Stiftung unterstützt.
Außerdem bedanken wir uns bei der Familie Heins und Abraham für die Nutzung ihrer Waldflächen.
