Wie macht man Kräuterbutter im Wald?

Man sucht verschiedene Wildkräuter wie z.B. Gänseblümchen, Spitzwegerich, Löwenzahn, Wiesensalbei, Schafgarbe, Wiesenklee oder Knoblauchsrauke. Anschließend wäscht man diese unter mitgebrachtem Leistungswasser ab und schneidet die Kräuter klein. Nun füllt man mitgebrachte Schlagsahne in ein Marmeladenglas. Verschließt dies gut und schüttelt mehrere Minuten kräftig bis die Fettteilchen verklumpen. Zum Schluss trennt man die Butter von der Buttermilch und mischt die Kräuter drunter. Sehr lecker schmeckten die Brote mit eigener Kräuterbutter!!!

 

Draußenschulkinder besuchen das Schmokbachtal

Am 2. Juni ging es im Rahmen der Draußenschule für die Eulenklasse einen ganzen Schultag ins Schmokbachtal. Dort wurden aus gesammelten Blättern Kunstwerke mit einem selbst hergestellten Pinsel aus Haselzweigen erschaffen. Mithilfe des Eichhörnchennspiels erfuhren die Eulen später, was es bedeutet nicht nachhaltig zu handeln. Da der Förster zu viele Bäume zur Papierherstellung entnommen hatte, fehlte den Eichhörnchen der Lebensraum und den Füchsen später die Beutetiere. Auch der Förster selbst verdiente kein Geld mehr, da er alle reifen Bäume innerhalb kürzester Zeit gefällt hatte. Die Eulen waren sich einig darüber, dass wir heute so leben müssen, so dass auch morgen noch genug für alle (Mensch, Tier und Pflanzen) da ist.   

Kinder der Draußenschule sind Ameisenforscher

Heute wurden die Ameisenstraßen genauer untersucht und dazu verwandelten sich die Kinder in Ameisenforscher. Wo gibt es im Waldklassenzimmer überall Ameisenstraßen? Wie viele Ameisen laufen in einer bestimmten Zeit vom Hügel weg und wie viele zum Hügel hin? Gibt es Ameisen, die dabei etwas transportieren? Was wird transportiert? Was passiert, wenn wir die Ameisen mit Wurst, Äpfeln und Zuckerwasser füttern? Die Antworten kennen die Eulen, Raben und Chamäleons.

Waldsofa

Heute haben die Kinder ihr Waldsofa fertiggestellt. Es dient als Treffpunkt, Frühstücksplatz und Sitzkreis zur Auswertung der Forschungsaufträge. 

 

Mein Lieblingsplatz

Heute haben wir auf dem Weg zum Waldklassenzimmer auf dem Sportplatz das Wolf-Reh-Spiel zur Wiederholung der Inhalte zum Wolf gespielt. Das war sehr lustig!

Im Waldklassenzimmer angekommen hatten wir die Aufgabe uns unseren Lieblingsplatz zu suchen und dort eine Weile ganz leise zu beobachten. Auf einem gelben Zettel haben wir unsere Beobachtungen notiert. Einige Kinder haben einen Specht gehört oder Motorgeräusche. Bäume am Lieblingsplatz wurden benannt oder das Moos bewundert.

Es war toll und alle haben es geschafft die ganze Zeit ruhig an ihrem Lieblingsplatz zu verweilen.

Draußenschule taucht ein in die Plattdeutsche Kultur

 

Im Rahmen der Draußenschule durften die zweiten Klassen am 10. März in der Sprötzer Dönz einen ganz besonderen Ausflug erleben. Ihnen wurde dort eine Geschichte in Plattdeutsch vorgelesen. Große Bilder zeigten dazu auf einer Leinwand die lustigen Abenteuer der Kuh Lieselotte. Dabei lauschten die Kinder mucksmäuschenstill der ungewohnten Sprache. Als Andenken an diese Lesung erhielt jedes Kind ein Pixibuch der Plattgeschichte „Lieselotte luert“. Weiterlesen

Wölfe kommunizieren miteinander

Heute haben wir immer aus vier Kindern ein Wolfsrudel gebildet. Fähe, Rüde, Welpe und einjähriger Wolf bildeten ein Rudel. Mit dem Rudel haben wir zusammen „Wolfssprache“ vorgespielt und die anderen mussten erraten, was die Wölfe damit ausdrücken wollen.