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Der Montagskreis - Einblicke in den Unterricht
 
Der Montagskreis ist eine gemeinsame Veranstaltung der ganzen Schule. Alle Klassen, das Kollegium, Eltern und einige Geschwisterkinder treffen sich jeden Montag während der ersten Stunde in der Pausenhalle. Jede Klasse hat ihren festen Platz in der Runde vor der Bühne. „Hier wird gemeinsam gesungen, vorgelesen, die Geburtstagskinder der letzten Woche bekommen ein Ständchen, und die Klassen bringen Beiträge ein, die aus dem Unterricht der vergangenen Woche erwachsen sind.“ (1)
In dieser Form wurde der Montagskreis 1990 mit ca. 75 Schülern ins Leben gerufen und entwickelte sich zu einer Besonderheit der Sprötzer Schule.
Er hat seine Wurzeln in zwei Vorläufern, dem gemeinsamen Musikunterricht des dritten und vierten Schuljahres einerseits und dem Morgensingen (ca. 10-15 Min zwischen der ersten und zweiten Stunde) andererseits. „Im Schuljahr 1964/65 begannen wir mit dem regelmäßigen Morgensingen der ganzen Schule zum Wochenanfang, an dem sich – trotz der Enge im alten Schulflur – die über 140 Schüler fröhlich beteiligten.“ (2) Damals bestand die Schule aus den Klassen 1-8. Inzwischen ist die Schule wieder auf ca. 150 Schülerinnen und Schüler angewachsen, nun allerdings in den Jahrgängen 1-4, und zwar zweizügig.
 
Die Außenstelle Trelde mit ca. 75 Schülerinnen und Schülern, die seit August 2005 zur Grundschule Sprötze gehört, folgt ihrer eigenen Tradition und veranstaltet freitags eine ähnlich gestaltete Unterrichtsstunde.
 
(1) Eike Kirbschus-Dillmann in Ein Jahrhundert Schule Sprötze, S. 170
(2) Erich Wendebourg, ebenda S. 134
 
 
Die Schülerzeitung Schnack
 
Seit 1994 gibt es an unserer Schule in verschiedenen Aufmachungen und Umfängen eine Schulzeitung mit dem Namen „Schnack“. Seit August 2005 ist er die gemeinsame Schulzeitung mit der Außenstelle Trelde. Der Schnack erscheint zweimal im Jahr und umfasst im Schnitt zwischen 12 und 20 Seiten.
Die Inhalte des Schnacks werden von Schülern, Lehrern, Mitarbeitern, Eltern und allen anderen, die mit der Schule zu tun haben, bestimmt. Dabei liegt die Verantwortung für den Inhalt der jeweiligen Beiträge beim Verfasser, nicht bei der Redaktion. Wichtig ist uns, dass alle Jahrgangsstufen - ihrem Leistungsstand entsprechend – im Schnack vertreten sind. Das Redaktionsteam setzt sich aus einer kleinen Gruppe von Eltern und Lehrern zusammen (3-4 Personen). Die Gestaltung der Zeitung wurde in den letzten Jahren jeweils von einem Elternteil übernommen.
 
 
Verkehrserziehung
 
An der Grundschule Sprötze-Trelde liegt ein Schwerpunkt der Verkehrserziehung auf dem psychomotorischen Training, mit dem Ziel, die allgemeine Sicherheit der Kinder zu stärken. Darunter verstehen wir die Schulung der Sinne, des Gleichgewichts, der Koordination (Gliedmaßen, Hand/ Auge), der Geschicklichkeit, der Wahrnehmung und des Reaktionsvermögens.
Es wird darüber hinaus altersangemessen an Themen des Verkehrsunterrichts im engeren Sinne gearbeitet: Erlernen von Verkehrsregeln und Verkehrszeichen für  Fußgänger und Radfahrer, Begehung der von den Schülern viel benutzten Wege und Straßen im Ort, Verhaltenstraining an besonderen Gefahrenpunkten, Beobachtung anderer Verkehrsteilnehmer, Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs.
 
 
Medienerziehung
 
Eine der vielen Aufgaben, die wir in der Grundschule verfolgen, ist die Medienerziehung. Sie ist durch den großen Einfluss, den Medien auf unser Leben ausüben, zunehmend wichtiger geworden. In den Bereich der Medienerziehung fällt zum einen die Erziehung zum kompetenten Umgang mit Computern, zum anderen ist die Leseförderung für uns von großer Bedeutung.
 
Computer: In den letzten Jahren hat die Informationstechnologie eine rasante Entwicklung genommen, die auch vor den Schulen nicht halt macht. Die Kinder werden im späteren Leben nicht ohne eine Nutzung der Computer und der Multimedia-Techniken auskommen können. Deshalb müssen sie im Umgang mit Computern, PC-Programmen und dem Internet geschult werden, wobei über den Gebrauch hinaus die Frage im Vordergrund stehen soll, wie man die Informationsflut filtert und sinnvoll für sich nutzt.
Beide Schulstandorte verfügen über je einen Medienraum. In Trelde stehen 16 untereinander vernetzte Arbeitsplätze zur Verfügung. In Sprötze sind es sechs Arbeitsplätze im Medienraum sowie je drei Arbeitsplätze in den beiden Gruppenräumen und eine Lerninsel in der Pausenhalle. Zudem verfügt jeder Klassenraum über zwei Computer mit Internetanschluss.
Es steht im Vordergrund, dass die Kinder ihre Vorbehalte und evtl. Ängste vor dem Computer verlieren und bestimmte Techniken üben. In der Regel sitzen mehrere Kinder zugleich vor einem PC, um sich gegenseitig zu helfen.
 
Bücher: Ein Schwerpunkt unserer Leseförderung besteht darin, dass die Kinder durch regelmäßiges Vorlesen daran gewöhnt werden, zuzuhören, sich auf Geschichten einzulassen und Bücher zu „genießen“; während der Frühstückspause, im Montags-/Freitagskreis und bei gelegentlichen Leseabenden in den Klassen. Wir stellen den Schülerinnen und Schülern auch regelmäßig Bücher vor, um sie neugierig auf „mehr“ zu machen. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Leseförderung besteht darin, Kindern immer wieder attraktive Bücher zur Verfügung zu stellen, um sie zum Lesen zu „verlocken“. Darüber hinaus finden gezielte Unterrichtsprojekte zum Thema „Leseförderung“ statt: regelmäßiges Lesen von Klassenlektüren, Schreiben eigener Klassenbücher, gezielte Lesestunden, Buchvorstellungen, Nutzung des Antolin-Programms, Autorenlesungen.
 
Schülerbüchereien: Die Schülerbüchereien dienen an beiden Standorten sowohl Schülern als auch Lehrern als Informationsquelle für den Unterricht. Sie bieten die Möglichkeit, spontan Literatur zu finden und sind für die Kinder jederzeit leicht erreichbar ist. Zusätzlich enthalten sie ein großes Angebot an Lesestoff für freie Lesestunden und für den Genuss zu Hause.
Zur Zeit haben wir ein Bücherangebot von ca. 1500 Bänden pro Standort. Bei Neuanschaffungen bemühen wir uns darum, möglichst viele verschiedene Arten von Büchern auszuwählen, um alle Kinder ansprechen zu können. Unser Ziel ist es, den Schülern und Schülerinnen eine Vielfalt an Büchern im Hinblick auf Genre, Inhalt, Textumfang, Schwierigkeitsstufe, Textgestaltung und Illustration anzubieten.
 
 
Das Förderkonzept der Grundschule Sprötze-Trelde
 
Grundgedanken und Zielsetzungen
 
 
„Neben dem logischen und dem analytischen Denken, dessen Förderung die Schule - mit Recht! – zu ihrer Hauptaufgabe gemacht hat, gibt es auch die Fähigkeit der Imagination.“ (aus: Enja Riegel, Schule kann gelingen! Wie unsere Kinder wirklich fürs Leben lernen, 2004)
                
„Jedes Kind in der Grundschule hat einen Anspruch darauf, individuell gefördert und gefordert zu werden. Die Grundschule bietet dafür Erfahrungs- und Lernmöglichkeiten, entwickelt Grundqualifikationen für das selbstständige Arbeiten, gleicht Defizite aus und unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei unterschiedlichen Lernschwierigkeiten.“ (aus: Verlässliche Grundschule – Niedersachsen macht Schule, Juli 1999, Hrsg. Nieders. Kultusministerium)
 
„Der Unterschiedlichkeit von Schülern und Schülerinnen hinsichtlich ihrer Begabungen und Neigungen und ihres Lern-, Arbeits- und Sozialverhaltens ist durch ein differenziertes Lernangebot und durch binnendifferenzierten Unterricht Rechnung zu tragen.“ (aus: Die Arbeit in der Grundschule, Erlass des MK vom 03.02.2004)
 
Fördern und Fordern bilden wichtige Grundsätze zur Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen. An unserer Schule ist uns wichtig, dass das Kind in seiner Einzigartigkeit gesehen und gefördert wird. Wir möchten die Kenntnisse und Erfahrungen der Kinder aufgreifen, erweitern und differenzieren.  So muss der Unterricht in der Grundschule geprägt sein durch Formen des Lernens, in denen die Kinder ganzheitlich beteiligt sind: Lernen mit Kopf, Herz und Hand! Die Bedürfnisse, Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler sollen das Lernprogramm und das Lerntempo bestimmen.
 
Mit der Erstellung eines Förderkonzeptes versuchen wir, diese Ziele inhaltlich zu füllen.
 
Link zum Förderkonzept

 

 

 

 
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